Mikroimmuntherapie

Ein intaktes Immunsystem ist die Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper. Die Mikroimmuntherapie hat das Ziel, das Immunsystem zu unterstützen. Es kommen dabei homöopathisch hergestellte Medikamente zum Einsatz, für die bisher keine Nebenwirkungen bekannt sind. Der Einsatz kann ergänzend zu jeder anderen Therapiemethode eingesetzt werden.

  Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, den Organismus wieder zu seiner natürlichen Immunantwort zurückzuführen. Dabei greift die Mikroimmuntherapie nicht störend in den Organismus ein, sondern weckt und trainiert seine Selbstheilungskräfte.

 Das Konzept der Mikroimmuntherapie wurde vor mehr als 40 Jahren von dem belgischen Arzt und Wissenschaftler Dr. Maurice Jenaer begründet. Ausgangspunkt war die Entdeckung von sogenannten Zytokinen, den Botenstoffen unseres Immunsystems.

Das Immunsystem ist ständig damit beschäftigt, Krankheitserreger abzuwehren und unschädlich zu machen. Deshalb wird in erster Linie nach den Auslösern einer Erkrankung gesucht, weniger nach Symptomen. Die Anamnese ist allerdings sehr wichtig und richtungsweisend für die entsprechende Labordiagnostik.

 Dazu wird der sogenannte Immunstatus bestimmt ( siehe Abb. 1 ).

Außerdem wird nach viralen Aktivierungen gesucht, die es dem Immunsystem schwer machen, optimal zu funktionieren. Die Behandlung mit der Mikroimmuntherapie setzt sich aus drei Säulen zusammen:

  • Anamnese ( Krankengeschichte des Patienten )
  • Labordiagnostik und Interpretation
  • Therapie

Der Immunstatus ( weiße Blutkörperchen und entsprechende Untergruppen ), wird mit einer Blutprobe bestimmt. Bei der Auswahl der Serologie ( dem Auffinden von viralen Belastungen ) orientiert man sich in erster Linie an der Anamnese des Patienten. Oftmals ist es auch sinnvoll die Th1/Th2-Zellen zu bestimmen. Diese beiden Zellarten sollten in der Balance sein.

Die Medikamente der Mikroimmuntherapie werden als Immunregulatoren in hoch verdünnter Form eingesetzt und zielen dabei auf die Stärkung und Harmonisierung der körpereigenen Abwehr ab. Die Einnahme eines Kapselsinhaltes wird unter die Zunge gelegt. Die Substanzen gelangen dadurch direkt in das Lymphsystem. Die Rezepturen enthalten Zytokine, das sind die Botenstoffe unserer Immunzellen, sowie sogenannte Nukleinsäuren ( DNA, RNA, SNA ), die nach einem homöopathischen Verfahren zubereitet werden und die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts unseres Immunsystems zum Ziel haben.


Anthroposophische Medizin

Lebensprozesse, die uns Ungleichgewicht geraten sind wieder zu harmonisieren, ist das Ziel, wenn diese Arzneimittel zum Einsatz kommen. Diese Therapierichtung fußt auf der Schulmedizin und stellt somit keine Alternativmedizin dar. Die Ausgangssubstanzen stammen aus der Mineral-, Tier- und Pflanzenwelt. Alle Arzneimittel die Verwendung finden, sind darauf ausgerichtet, die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen. Dabei ergänzen sie die Medikamente aus der Schulmedizin. Das Augenmerk wird jedoch nicht auf das Unterdrücken von Krankheitsprozessen gerichtet, sondern den Organismus so weit wie möglich, bei der Überwindung von Krankheit aus eigener Kraft zu unterstützen. Körperfunktionen sollen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden und Abwehrkräfte sollen gestärkt werden. Wenn man so will, vereint die Anthroposophische Therapie  Homöopathie und Phytotherapie, nur die Herangehensweise ist eine andere.

SANUM-Therapie

Diese Therapierichtung setzt vor allem daran an, es Krankheitserregern schwer zu machen, Schaden anzurichten. Das klingt banaler als es in der Praxis ist. 

Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles. ( Bernard 1813-1878 )

Deshalb stehen dem Therapeuten entsprechende SANUM-Mittel zur Verfügung, um sozusagen die Ausgangslage zu verbessern. Im zweiten Schritt kommt die Reiztherapie zum Einsatz. Hier sollen Keime die eine Krankheit hervorgerufen haben zurückgedrängt werden. 

Im Anschluss daran kommen nun Regulatoren zum Einsatz. Diese Mittel habe spezifische Wirkungen, je nachdem welche Probleme vorliegen.

Mikrobiologische Therapie

Was ist Mikrobiologische Therapie?

Unter der mikrobiologischen Therapie versteht man den Einsatz von Arzneimitteln und Präparaten, die entweder lebende und für die Gesundheit förderliche Bakterienstämme oder deren Stoffwechselprodukte enthalten. Die Keimkulturen, die hierbei verwendet werden, gehören der sogenannten physiologischen Bakterienflora an, d. h. dass diese Mikroorganismen normalerweise bei jedem gesunden Menschen zu finden sind. Wird die normale Flora von krankheitsfördernden Keimen verdrängt, können verschiedene gesundheitliche Störungen wie Blähungen, Durchfälle, Allergien, Hautausschläge, Scheidenpilze u. a. auftreten.

Ziel der Behandlung

Man möchte mit dieser Therapieform die normalen gesundheitsförderlichen Zusammensetzungen und Populationen der an unseren inneren und äusseren Körperoberflächen lebenden Bakterien wiederherstellen.

Ursachen / Hintergrund & Einsatz

Die modernen Naturwissenschaften kennen schon seit langem die positive Wirkung von Bakterienstämmen auf unsere Gesundheit. So „trainieren“ die Keime durch ihre Anwesenheit das Immunsystem und stellen eine natürliche Barriere für krankheitsfördernde Mikroorganismen dar. Außerdem entfalten sie ihre Wirkung auch im Bereich des Verdauungstraktes hinsichtlich der Darmaktivität, der Entgiftung und der Bereitstellung lebenswichtiger Substanzen, wie z.B. bestimmter Vitamine. Diese Erkenntnis wird auch naturheilkundlich genutzt.

Grenzen der Behandlung

Die mikrobiologische Therapie stellt in der Regel eine Basisbehandlung dar. Je nach Beschwerdebild werden parallel hierzu auch weitere Therapieansätze aus anderen Bereichen notwendig sein, um individuelle Aspekte der Erkrankung zu berücksichtigen.



Homöosiniatrie

Das Wort bedeutet nicht mehr und nicht weniger als die Verbindung von Homöopathie mit der Akupunktur. Es werden homöopathische Medikamente in Akkupunkturpunkte gespritzt, wodurch sich eine Wirkverstärkung ergibt.

Pflanzenheilkunde

Die Heilkraft der Pflanzen für die Gesundheit zu nutzen, wird mittlerweile wieder mehr genutzt. Das Wissen über diese Heilkräfte aus der Natur, die uns direkt umgibt, scheint wieder in den Fokus zu rücken. Jedoch sollte auch bei rein pflanzlichen Heilmitteln die Wirkung genau bekannt sein.
Den nur die richtige Dosis und Indikation führen auch zur gewünschten Wirkung. Ich arbeite hier gerne mit sogenannten Urtinkturen ( flüssiger Pflanzenkonzentrat ) oder auch mit Kapseln, um eine höhere Dosierung bereit zu haben.

Frauenheilkunde

Gerade Frauen in den Wechseljahren bevorzugen bei Beschwerden eher sanfte Regulationsmöglichkeiten.
Da Hormontherapie Präzisionsarbeit bedeutet, ist hier Feinarbeit gefragt. Das Hormonsystem ist ein ausgeklügeltes System unseres Körpers, bei dem viele Regelkreise ineinander greifen, um ein harmonisches Bild zu ergeben. Deshalb ist eine entsprechende Labordiagnostik vor einer entsprechenden Behandlung obligat.













Diagnostik- und Prävention

 In meiner Praxis kommen Diagnoseverfahren zum Einsatz, die aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen, reproduzierbaren Labordiagnostik sind (Standarduntersuchungen und naturheilkundliche Labordiagnostik).

Diese medizinischen Laboratorien haben den Anspruch, ständig auf dem neuesten Stand der                                 der Labordiagnostik zu sein.







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 Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass durch die Anbringung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten sind. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Demzufolge distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller fremden Internetseiten, die von meiner Internetseite erreicht werden können. Links die gegen Gesetze oder die gute Sitten verstoßen werden nach bekannt werden sofort von meiner Internetseite entfernt.